Zuletzt aktualisiert September 25th, 2023 9:41 PM
März 25, 2014 Marita Schuster Hunde 3
Für eine artgerechte Haltung und für ein gesundes Leben, ist die richtige Ernährung für den Hund besonders wichtig. Wenn man einmal vom Barfen absieht, ist es wichtig, die Ernährung den einzelnen Lebensphasen des Hundes anzupassen. Das Futter sollte nicht nur von der Größe des Tieres abhängig gemacht werden. Es ist auch wichtig, ob der Hund sehr agil ist oder spezielles Futter aufgrund einer Erkrankung haben muss.
Das hört zwar nicht jeder Hundebesitzer gerne, aber auf Abwechslung im Napf legen Hunde nicht unbedingt Wert. Das kann sogar Probleme mit der Verdauung bringen. Wichtig sind Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Aber auch Proteine, Ballaststoffe und Fette sind für den Hund wichtig und müssen im richtigen Verhältnis stehen.
Den Welpen füttern
Ein Welpe stellt besondere Anforderungen an sein Futter. Der Nährstoffbedarf ist wesentlich höher als bei erwachsenen Tieren. Teilweise wird sogar doppelt soviel Energie benötigt als bei erwachsenen Hunden. Ein gutes Junior-Futter sollte eine erhöhte Nähstoffkonzentration aufweisen. Ein Welpe erreicht innerhalb eines halben Jahres 40% seines Endgewichts. Bei großen Rassen ist es wichtig, dass auf ein langsames Wachstum geachtet wird. Es kann sonst zur Folge haben, dass die Knochen die zu schnell gewachsenen Muskeln nicht halten können. Deshalb gibt es im Handel auch spezielles Junior-Futter für große Rassen. Der Welpe sollte mehrmals täglich gefüttert werden, damit der sehr kleine Magen nicht zu sehr belastet wird.
Den erwachsenen Hund füttern
Ein erwachsener Hund sollte dann nur noch zwei mal am Tag gefüttert werden. Bei dem Hunde-Futter muss auf Größe und Aktivität geachtet werden. Eine Deutsche Dogge braucht anderes Futter als ein Chihuahua. Die Aktivität des Hundes ist auch wichtig. Wer viel Sport mit seinem Hund betreibt, wie zum Beispiel Agility oder Rettungshundearbeit, braucht ein anderes energiereicheres Futter, als ein Hund, der eher gemütliche Spaziergänge absolviert. Wenn man das passende Qualitätsfutter gefunden hat, sollte man dieses nicht mehr wechseln, bis eine neue Lebensphase bei dem Hund eintritt.
Den Senioren füttern
Spätestens nach sechs Jahren oder wenn der Vierbeine grau um die Schnauze wird, sollte man den Hund auf Senior-Futter umstellen. Es besitzt einen niedrigeren, aber sehr hochwertigen Proteingehalt. Auch die Energiedichte ist geringer. So nimmt der Hund weniger Kalorien auf, doch das Sättigungsgefühl bleibt das Gleiche als bisher. Das macht Sinn, weil der Senior sich meist weniger bewegt, als zu dem Zeitpunkt, als er noch jung war. Ein weiterer Vorteil ist der niedrigere Proteingehalt. Dies entlastet die Leber und die Nieren und das Futter ist leichter zu verdauen. Es muss auch darauf geachtet werden, dass seine Zähne nicht mehr die gleiche Kraft haben, als er noch jung war. Außerdem kommt es im vorangeschrittenem Alter zu Abnutzungserscheinungen am Gebiss. Jetzt sollte man weichere Kauknochen reichen. Auch sollte das Futter gut zerkleinert und eventuell Trockenfutter mit Wasser aufgeweicht werden, denn ältere Hunde neigen dazu, das Futter nicht mehr richtig durchzukauen und größere Brocken hinunterzuschlingen. Es sollte darauf geachtet werden, das der Hund genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Auch werden die Probleme mit Gelenken und Knochen steigen. Hier sollte man auch mit der Ernährung vorbeugen. Auch hilft es, wenn der Hund kein Übergewicht im Alter bekommt.
Foto: © Gerd Pfaff / pixelio.de
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