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Jan. 14, 2014 Marita Schuster Tierschutz 0
Immer mehr Menschen, Familien, Alleinstehende entschließen sich für ein Leben mit einem Haustier. Ein tierischer Mitbewohner kann das Leben sehr bereichern. Man muss aber auch die Konsequenzen bedenken, bevor man sich für ein Tier entscheidet. Das Tier und die Ausstattung kostet Geld, das Futter und vor allen Dingen der Tierarzt können mehr Kosten verursachen, als dem Halter vorher klar war. Auch die Zeit spielt eine große Rolle.
Der neue Mitbewohner fordert sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit. Das sollte jedem klar sein, bevor er sich für ein Tier entscheidet. Auch welches Tier als neuer Mitbewohner einziehen soll, muss gut bedacht werden. Hunde müssen immer Gassi gehen, egal bei welchem Wetter. Katzen, Meerschweinchen und Hasen können Allergien auslösen. Hamster sind nur Nachts aktiv. So müssen viele Fragen bedacht werden, sonst landen die so geliebten Haustiere schnell im Tierheim.
Woher stammt mein Tier
Ist dann die Entscheidung gefallen, welches Tier ins Haus soll, stellt sich die Frage: woher soll es kommen. Es gibt Züchter und Zoogeschäfte, die Tiere verkaufen. Bei dieser Möglichkeit sollte man immer im Auge behalten, dass Züchter und Zoogeschäfte natürlich an dem Tier verdienen wollen. Daher kann es vorkommen, dass einzelne Rassen völlig überzüchtet oder die Weibchen als Gebärmaschinen missbraucht werden. Die Tiere werden schlecht gehalten und viele überleben die ersten Wochen nicht. Wer sein Tier bei einem Züchter oder in einem Zoogeschäft kauft, unterstützt im schlechtesten Fall den Tiermissbrauch und nimmt einem Tier aus dem Tierheim die Chance auf ein schönes zu Hause.
Die bessere Wahl – Ein Tierheim
Die Zahl ist erschreckend, aber es werden in Deutschland jedes Jahr über 300.000 Tiere in Tierheimen abgegeben. Jedes einzelne dieser Tiere wartet auf ein neues zu Hause, denn ein Tierheim kann nur eine Zwischenstation sein, es kann dem Tier kein zu Hause ersetzen. Die Heime sind überfüllt und kämpfen an der Existenzgrenze um ihr Überleben. In einem Tierheim kann man sein Tier finden. Es gibt fast alle Arten, Rassen und Alter an Tieren, die auf ein schönes zu Hause warten. Das Vorurteil, dass Tiere aus dem Heim auffällig sind, einen schlechten Charakter haben, oder sich nicht unterordnen können ist völlig falsch. Klar, diese Tiere haben viel mitgemacht, das sollte man immer bedenken und bei der Erziehung berücksichtigen.
Tierheimhelden startet Crowdfunding Kampagne
Hat man sich für ein Tier aus dem Tierheim entschieden, bleibt meist nur der Gang zum nächsten Tierheim. Dort kann es aber sein, dass gerade das passende Tier, welches man sich vorgestellt hat, nicht vorhanden ist. Es kann aber sein, dass nur 50 Kilometer weiter, genau das Tier auf einen wartet, das zu einem passt. Hier kommen nun die Tierheimhelden ins Spiel. Tierheimhelden ist eine bundesweite Partnerbörse für Tierheimtiere. Sie fungiert als Vermittlungsplattform zwischen den Tierheimen und den Tiersuchenden. Ein Tiersuchender kann hier mit ein paar Klicks sein Traumtier bundesweit finden. Nach der Testversion soll nun die Seite weiter ausgebaut werden. Dafür starten die tierheimhelden.de eine Crowdfunding Kampagne. Auf der Seite kann man Dankeschöns erwerben oder Spenden. Die Webseite ist für beide Seiten, also für die Tierheime und für die Tiersuchenden kostenlos und deswegen sind Tierheimhelden auf Spenden angewiesen. Tierheimhelden sind natürlich eine gemeinnützige Gesellschaft. Spendenquittungen werden auf Wunsch ausgestellt. Tierheimhelden werden unter Anderem vom deutschen Tierschutzbund, Pro 7 Moderator Peyman Amin und dem Designer Marcel Ostertag unterstützt.
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