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Juni 06, 2013 Yasemin Exoten, Tierschutz 1
Wildlebende Pandas gibt es nicht mehr viele, die Zahlen sind schockierend: Im Jahre 2012 waren es nur noch 1600 Pandas auf der Welt. Der Große Panda gehört demnach einer der bedrohtesten Tierarten der Welt an. Warum er ausstirbt und welche Maßnahmen ergriffen worden sind, um diese Tierart zu schützen, können Sie hier lesen.
Was Pandas fressen
Der Pandabär oder auch Ailuropoda melanoleuca, Bambusbär, Riesenpanda oder Großer Panda genannt, ist jedem ist bekannt. Was Pandas hauptsächlich fressen, ist ebenfalls allen bekannt: Bambusblätter. Daher lebt der Große Panda nur dort, wo auch Bambusblätter vorhanden sind, zum Beispiel in den Bergwäldern Chinas ( http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/01-Nodes_Uebersichtsseiten/China_node.html ) oder Burmas ( http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/MyanmarSicherheit_node.html ). Pandabären brauchen täglich etwa 30 Kilogramm an Bambusblättern, jedenfalls ein ausgewachsener Pandabär. Doch die Heimat der Pandabären wurde größtenteils abgeholzt.
Die Heimat der Pandas
Die chinesische Regierung hat der Abholzung aber im Jahre 1998 ein Ende gesetzt, jedoch sind viele Gebiete schon abgeholzt. Auch, wenn diese Gebiete nun unter Naturschutz stehen: Bis ein Bambusbaum gewachsen ist und Blätter trägt, müssen viele Jahre vergehen. Da es also kaum Bäume gibt, müssen die Pandabären länger suchen, bis sie Nahrung finden. Dadurch ist auch die Fortpflanzung eingeschränkt, da die Tiere ständig auf Futtersuche sind.
Die Fortpflanzung
Die Paarungszeit des Großen Pandas ist von den Monaten März bis Mai. Die Geburten sind meistens von August bis September. Ein Wurf hat meistens ein bis zwei Jungtiere, selten drei Jungtiere.
Die Krankheiten
Außerdem kommt noch hinzu, dass jeder zweite Pandabär an Parasitenbefall stirbt. Der Parasitenwurm namens „Baylisascaris schroederi“ verursacht schwere Blutungen in der Leber, im Darm und in der Lunge.
Was man dagegen tun kann
Zwar sind die Pandas jetzt geschützt, doch trotz der hohen Strafen für die Wilderer stellen diese oft Fallen auf. Seit 1980 engagiert sich der WWF, auch World Wide Fund For Nature genannt, dafür, dass die Pandas geschützt werden. Sie ist einer der größten internationalen Naturschutzorganisationen der Welt. Sie wurde unter dem Namen World Wildlife Fund im Jahre 1961 gegründet. Rund 4000 Mitarbeiter arbeiten in ungefähr 100 Ländern. Da sich WWF um die Erhaltung der Pandas kümmert, ist das Logo auch das Abbild eines Panda.
Bildquellenangabe: Cornerstone / pixelio.de
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