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Aug. 23, 2012 Redaktion Hunde 3
Ansteckende Leberentzündung ( Hepatitis contagiosa canis )
Symptome: Bauchschmerzen, Fieber, Rachenentzündung, Durchfall, Veränderung der Augen, zentral-nervöse Störungen.
Ursachen: es handelt sich um eine Virusinfektion und ist ansteckend.
Therapie : es sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden.
Die Hepatitis contagiosa canis ist eine ansteckende Viruserkrankung des Hunde die die eine Leberentzündung des Tieres nach sich zieht, diese Krankheit ist hoch ansteckend für andere Tiere und befällt in der Regel, Hunde, Wölfe, Füchse oder Dachse.
Ein Gang zum Tierarzt ist unausweichlich und sollte bei den geringsten Anzeichen in Betracht gezogen werden. Eine Ansteckung mit Hepatitis contagiosa canis vom Tier zum Menschen ist nicht möglich.
Die Übertragung der Krankheit vom Tier zum Tier entsteht über die ausgeschiedenen Körperflüssigkeiten wie Kot, Urin oder Speichel und eine Ansteckung kann auch noch nach Monaten und Genesung des Tieres möglich sein, da das Tier die Erreger noch Monate danach in sich trägt.
Die Ansteckung erfolgt durch den Kontakt von anderen Tieren mit der Schnauze oder dem Fang bzw durch verseuchtes Material wie Urin, Kot oder Speichel und die Vermehrung der Viren erfolgt in den Mandeln und Lymphknoten im Kopf und Hals des erkrankten Tieres.
Ab dem 4ten Krankheitstag vermehren sich die Viren rapide und verbreiten sich über die Blutbahn und befallen vorallem die Leber, die Nieren und die Augen des Tiere.
Die Inkubationszeit dauert in der Regel 2 – 5 Tage bei einer ansteckenden Leberentzündung.
Die Erkrankung wird in unterschiedliche Verläufe aufgeteilt,
Stummer Verlauf: bei diesem Verlauf bilden häufig ungeimpfte Hunde einen Antikörper gegen die Erkrankung, ohne selber an dem Virus zu erkranken.
Perakuter Verlauf: bei dieser Form erkranken häufig sehr junge und ungeimpfte Hunde an dem Virus, es treten Fiber, Durchfall und Erbrechen auf und außerdem ist der Hund meistens in einem teilnahmslosen Zustand, der Tod des Tieres tritt in der Regel nach wenigen Stunden ein.
Akuter Verlauf: es treten Erbrechen, Durchfall und Fieber auf, außerdem kann es zu Schmerzen und einer Vergrößerung der Lymphknoten kommen, weiter kommt es zu Blutungen von Körperöffnungen, der Mund und Augenhöhlen, der Haut und der Schleimhäute.
Weiter können sich Obdöme an Kopf, Hals und Unterbrust bilden und bei schweren Verläufen der ansteckenden Lebererkrankung auch neurologische Störungen auftreten.
Subakuter Verlauf: hierbei tritt leichtes Fieber, Erbrechen und Durchfall auf, doch ist beim Subakuten Verlauf das Krankheitsbild allgemein abgeschwächter und der Verlauf etwas milder und nach 7 – 14 Tagen kommt es zu einer Besserung des Zustandes des Tiere.
Es ist lediglich eine begleitende und mildernde Therapie des Hundes möglich, wobei besonders Flüssigkeit dem Patienten zugeführt werden muss, auch Nährstoffe und Vitamine können verabreicht werden, eine Behandlung mit Antibiotika ist meistens nicht möglich, da es sich um eine Viruserkrankung handelt.
Es empfiehlt sich bei den geringsten Symptomen sofort einen Tierarzt aufzusuchen denn auch trotz einer Intensiven Behandlung des Tieres kann es zum Tod kommen.
Durch umfassende Impfungen kommt diese Krankheit heute nur noch selten vor und Sie sollten vorbeugend Ihrem Hund zu liebe eine Impfung in Betracht ziehen.
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